Angebote zu "Klimaschutzes" (40 Treffer)

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Klimaschutz kommunal umsetzen
45,90 CHF *
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Das Klimaschutzabkommen von Paris ist ein Meilenstein, um den Klimakollaps zu verhindern. Welchen Beitrag zum Klimaschutz können Städte und Gemeinden leisten? Welche kommunalen Institutionen, Akteure und Verfahren spielen eine Rolle? Welche Handlungsfelder und Ansätze tun sich auf? 14 Beiträge geben interessierten Leserinnen und Lesern aus der Praxis und der angewandten Wissenschaft einen Überblick zu Herausforderungen und Chancen des kommunalen Klimaschutzes. Die Herangehensweise ist lösungsorientiert: Praxisbeispiele zeigen, wie erfolgreiches Klimahandeln lokal umgesetzt werden kann. Dies zeigen Ansätze zur Urbanen Energiewende, Bürgerwettbewerbe zum Klimaschutz sowie Dienstleistungen für Energieeffizienz. Weitere Beiträge informieren zu Transition-Management, Suffizienz im kommunalen Klimaschutz und Angeboten zu klimafreundlichen Alltagspraktiken. Die Autorinnen und Autoren sind (oder waren) an einem Ecornet-Institut beschäftigt. Diese unabhängigen Institute binden systematisch Praxispartner in ihre Forschungsprojekte ein. Ziel dieses Ansatzes, ebenso wie des Buches ist es, dadurch den kommunalen Klimaschutz und Städte und Gemeinden in ihrer Zukunftsfähigkeit zu stärken.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.12.2019
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Klimaschutzpolitik zwischen Ökonomie und Ökologie
56,90 CHF *
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Die Diskussion über die Notwendigkeit von Klimaschutz zeigt, dass dieses Thema die Menschen bewegt. So werden sowohl Horrorszenarien über die Zerstörung des Klimas und damit auch des Lebensraumes der Menschen als auch rigorose Ablehnungen dieser Weltuntergangsvorstellungen thematisiert. Mögliche Folgen der Klimazerstörung können heute anhand von Modellen simuliert werden. Die wissenschaftliche Meinung darüber, dass mit dem Beginn der Industrialisierung die vom Menschen verursachte Klimazerstörung durch CO2 einhergeht, ist zwar nicht einhellig, aber dass in dieser Hinsicht Probleme bestehen, wird in zunehmendem Masse wahrgenommen. Auf dem Gebiet des Klimaschutzes gibt es eine Vielzahl von Interessen, die teilweise gar nicht oder nur sehr schwer miteinander verbunden werden können. Dies wurde besonders auf den internationalen Konferenzen zum Klimaschutz deutlich. Der Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro und der Klimagipfel 1995 in Berlin haben gezeigt, dass sich der Verhandlungsprozess über den Schutz des Klimas auf internationaler Ebene nur sehr langsam und schwierig gestaltet. Jessica Hövelborn geht der Frage nach, inwiefern sich in der Klimaschutzpolitik ökonomische und ökologische Interessen widersprechen oder miteinander vereinbaren lassen. Es ist zugleich eine Bestandsaufnahme der klimaschutzpolitischen Interessen von BDI, BUND und der Bundesregierung auf dem Berliner Klimagipfel.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.12.2019
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Berliner Kommentar zum Energierecht, Band 1 in ...
706,00 CHF *
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Der Kommentar behandelt das durch die Gesetzgebung des Jahres 2016 und den europäischen Energierechtsrahmen in vieler Hinsicht umgestaltete neue Energierecht. Angesichts der erneut gesteigerten Komplexität des Energierechts lässt sich die Stofffülle nur mit Hilfe eines sechsbändigen Grosskommentars angemessen bewältigen, um dem Nutzer des Kommentars einen vollständigen, präzisen und verlässlichen Überblick über die aktuellen Rechtsfragen anhand der Verwaltungspraxis, der Rechtsprechung und der Literatur zu geben. Die Kommentierungen sind von Wissenschaftlern und Praktikern aus Behörden, Unternehmen und Rechtsanwaltskanzleien unter der Leitung von Professor Säcker erarbeitet worden. Das Gesamtwerk wird im Jahr 2018 vorliegen. Während beim Energierecht vor 1998 das Ziel der Energieversorgungssicherheit mittels geschlossener Versorgungsgebiete und eines regionalen Verbunds von Erzeugung und Last absolute Priorität hatte, ist das neue Energierecht nicht nur dem Ziel der Versorgungssicherheit, sondern in gleicher Intensität auch dem Ziel des besseren Klimaschutzes durch CO2-Reduktion und der Bezahlbarkeit der Energie verpflichtet. Als Mittel zur Preisdämpfung hat das Energierecht die wettbewerbliche Marktöffnung durch Einführung einer Diskriminierungen verhindernden Zugangs- und Preisregulierung zum Ziel. Das ökologische Ziel, die Welt durch Klimaschutz lebenswert zu erhalten, ist erst in den letzten zehn Jahren in den Mittelpunkt des Energierechts getreten und relativiert die Erreichung der beiden anderen Ziele angesichts der hohen damit verbundenen Kosten, die von den Stromverbrauchern über die EEG-Umlage aufgebracht werden müssen. Ergänzend zur Selbstregulierung des Stromverbrauchs durch die Nutzer treten als neue Instrumente kapazitätsvorsorgende Massnahmen und die Steuerung der Nachfrage durch Abschaltregelungen, um in Zeiten reduzierter Erzeugung erneuerbarer Energien die Versorgungssicherheit im Kern sicherzustellen. Diese tripolare Zielsetzung des modernen Energierechts mit der zwangsläufigen wechselseitigen Abschwächung der drei Einzelziele gibt den zwei weiteren ergänzenden Zielsetzungen des Energierechts (vgl. 1 EnWG) nur instrumentellen Charakter. Energie muss möglichst effizient eingesetzt werden, um das Klima- und das Preisziel zu erreichen, und es bedarf zum Schutz des Verbrauchers eines verstärkten sektorspezifischen Verbraucherschutzrechts. Die 4. Auflage in 6 Bänden wird wie die Vorauflagen von Professor Dr. Dr. Dres. h.c. Franz Jürgen Säcker herausgegeben. Die einzelnen Vorschriften werden zusammen mit mehr als 50 Spezialisten aus Wissenschaft und Praxis umfassend und praxisnah erläutert. Der vorliegende Band 1 erläutert das durch das Strommarktgesetz neu gestaltete Energiewirtschafts- und das Energiesicherungsgesetz sowie die damit verbundenen Gesetze EnLAG, NABEG und BBPlG.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.12.2019
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Zugänge zur Klimadebatte aus politikwissenschaf...
62,90 CHF *
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Der Klimawandel als vom Menschen verursachtes Phänomen erfordert zur adäquaten Problemanalyse und zur Entwicklung daran ansetzender Lösungsstrategie das Einnehmen einer sozialwissenschaftlichen Perspektive. Im vorliegenden Sammelband werden relevante Facetten des Klimawandels im Spannungsfeld von Gesellschaft, Politik und Ökonomie interdisziplinär beleuchtet und folgende Fragen erörtert: Welche sind die psychologischen, politischen und zivilgesellschaftliche Ursachen der Klimawandelproblematik und welche Hindernisse existieren bei der Etablierung wirksamer Massnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen? Welche gesellschaftlichen Folgen des Klimawandels lassen sich erwarten, wenn ambitionierte Klimaschutzstrategien fehlschlagen? Welche Chancen weisen spezifische Klimaschutzmassnahmen auf, und welche Grenzen sind ihnen nicht nur durch technische Einschränkungen, sondern vor allem durch gesellschaftliche Strukturen und unbeabsichtigte Nebenfolgen gesetzt? Der Band zielt darauf ab, Antworten auf diese drei zusammenhängenden Fragenkomplexe zu entwickeln und dadurch wichtige Beiträge für die notwendige gesellschaftliche Transformation hin zu mehr Klimaschutz zu leisten. Inhalt Felix Ekardt/ Udo Kuckartz/ Uwe Schneidewind/ Markus Vogt: Zum Geleit: Sozialwissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung Tobias Ide/ Angelika Gellrich/ Tamina Christ: Einleitung. Der Klimawandel im Spannungsfeld von Gesellschaft, Politik und Ökonomie Teil I: Psychologische, politische und (zivil-) gesellschaftliche Ursachen des Klimawandels und Hindernisse des Klimaschutzes Jacob Schewe: Klimawandel und Intuition Tobias Ide: Eine kurze Geschichte des Scheiterns. Oder: Warum wir wissen, dass es schlimm kommt, und trotzdem (fast) nichts ändern Peter von Philipsborn: Instrumente der Umwelt- und Klimapolitik Timmo Krüger: Die Stabilisierung des hegemonialen Diskurses der ökologischen Modernisierung in der internationalen Klimapolitik durch Carbon Capture and Storage (CCS) Melanie Müller: Lobbyarbeit, Protest und ungleiche Teilhabe. Nichtregierungsorganisationen und soziale Bewegungen in der internationalen Klimapolitik Teil II: Gesellschaftliche Folgen des Klimawandels Wiebke Lass: Ökonomische Folgen des Klimawandels Tobias Ide: Kriege und Gewaltkonflikte als Folge des Klimawandels? Miriam Smidt: Globale Erwärmung und globaler Marsch: Flucht und Migra tion im Zeitalter des Klimawandels Teil III: Grenzen und Chancen von Klimaschutzmassnahmen Tamina Christ: Milieuspezifischer Umgang mit dem Klimawandel. Eine Analyse des Klimabewusstseins und des klimarelevanten Verhaltens von RepräsentantInnen des postmateriellen, experimentalistischen und konsum-materialistischen Milieus in Deutschland Angelika Gellrich: Umweltwerbung. Kann man über zielgruppengerechtes Design erfolgreich Werbung für den Klimaschutz machen? Miriam Smidt: 'Umweltbewusstsein' von türkischen MigrantInnen und Menschen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland - Bestandsaufnahme Maria Proestou: Windenergie am Beispiel der Insel Amorgos. Institutionen, Neigungen und Urteilsbildungsprozesse Elif Gökpinar: Entwicklungen und Auswirkungen von Staudamm- und Bewässerungsprojekten in der Südosttürkei

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.12.2019
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Förtsch, G: Handbuch Betrieblicher Immissionssc...
144,00 CHF *
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In kompakter Form stellt dieses Handbuch das notwendige Wissen über das Umweltmedium Luft zusammen. Es bietet einen guten Überblick zu wichtigen Fragen des betrieblichen Immissionsschutzes. Im Werk werden rechtliche, technologische und naturwissenschaftliche Aspekte zu umweltrelevanten Fragestellungen des Schutzes unserer Atmosphäre verknüpft. Im rechtlichen Teil werden Anforderungen an Anlagengenehmigungen, an die Beschaffenheit von Produkten und an den Klimaschutz beschrieben. Bei Luftverunreinigungen werden deren Herkunft, Eigenschaften, Kreisläufe in der Umwelt, analytische Nachweise und Senken in der Natur behandelt. Zerstörung der Ozonschicht und die anstehenden Klimaveränderungen sind die zu beobachtenden Auswirkungen. Zahlreiche Grafiken zeigen die entsprechenden Entwicklungen auf. Es werden die wichtigsten Verfahren zur Reinhaltung der Luft erläutert. Daten und Informationen zum nationalen und weltweiten Energieverbrauch verdeutlichen die gigantischen Herausforderungen für eine globale Energiewende.   Für den Nicht-Fachmann bietet das Handbuch einen leicht verständlichen Überblick zu verschiedenen Themen der Luftreinhaltung, des Klimaschutzes und zu Energiefragen. Anhand zahlreicher Grafiken wird ein Verständnis über die zukünftigen Entwicklungen im Umweltmedium „Luft“ geweckt.​

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.12.2019
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Klimagerechte Stadtentwicklung - Die neuen Rege...
84,90 CHF *
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Am 30. Juli 2011 ist das «Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes bei der Entwicklung in den Städten und Gemeinden» (BGBl. I S. 1509) in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist es, zugunsten des Klimaschutzes den Handlungsspielraum der Gemeinden zu erweitern und die Planungspraxis zu unterstützen. Gewährleistet werden soll die Zielerreichung insbesondere durch spezifisch am Klimaschutz sowie der Anpassung an die Folgen des Klimawandels ausgerichtete Neuregelungen und Klarstellungen. In diesem Buch sind die bei der wissenschaftlichen Fachtagung an der Technischen Universität Berlin unter der Überschrift «Klimagerechte Stadtentwicklung – die neuen Regelungen der BauGB-Novelle 2011» am 19. und 20. September 2011 gehaltenen Vorträge enthalten. Sie dienen der Planungspraxis als eine erste zusammenfassende Darstellung der Anforderungen der Klimaschutz-Novelle 2011 und sollen dazu beitragen, den fachlichen und rechtlichen Rahmen von Klimaschutz und Klimawandel im Städtebaurecht deutlich zu machen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.12.2019
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Die Kommunikation von Corporate Responsibility-...
52,90 CHF *
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Die Bedeutung der Kommunikation in der Wahrnehmung sozialer Verantwortung durch Unternehmen (CSR) ist in Wissenschaft und Praxis häufig unterstrichen worden. Sie wird inzwischen politisch geradezu eingefordert und ist eine wichtige Basis für rating-Agenturen zur Beurteilung des unternehmerischen CSR-Verhaltens. Der Autor befasst sich bei seiner Beurteilung der CSR- Kommunikationspraxis gezielt mit einem konfliktträchtigen Handlungsfeld zur Übernahme sozialer Verantwortung, das in der Öffentlichkeit höchst kontrovers diskutiert wird: er erörtert, wie grosse Energieunternehmen den Gedanken des Klimaschutzes in ihrer Unternehmensstrategie begreifen. Politik und Gesellschaft sehen eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz bei den Energieunternehmen, insbesondere bei solchen, die auf Grund ihrer Grösse oder Geschäftsfelder den Markt durch aktives Unternehmenshandeln beeinflussen können. In seiner Aufarbeitung des Begriffs der unternehmerischen sozialen Verantwortung stösst der Autor alsbald an die Grenzen einer verbindlichen Definition und, daraus folgend, der Möglichkeit zu eindeutigen Handlungsempfehlungen für die Unternehmen. Das CSR-Handlungsfeld des Klimaschutzes erweist sich zudem auch deshalb als besonders schwer handhabbar, weil es zwar weniger in der Zielsetzung, aber doch in der Umsetzung klimaschützender Massnahmen erhebliche Auffassungsunterschiede in der Gesellschaft gibt. Die Einbeziehung australischer Energieunternehmen erfolgte insbesondere vor dem Hintergrund der von Kontinentaleuropa durchaus unterschiedlichen CSR-Tradition in den angelsächsischen Staaten. Der Autor zeigt schliesslich anhand der empirischen Untersuchung des Kommunikationsverhaltens der Unternehmen der deutschen und australischen Energiewirtschaft auf, ob und wie sie ihren Kommunikationsspielraum im Zusammenhang mit der Übernahme sozialer Verantwortung für den Klimaschutz nutzen und ob ein eigenes Selbstverständnis in der Kommunikation zu erkennen ist.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.12.2019
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Deutschland und der Energiemix von morgen
25,90 CHF *
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Fast alle zivilisatorischen und technischen Fortschritte der letzten zwei- bis dreihundert Jahre wären ohne moderne Energieversorgung nicht möglich gewesen. Energie war und ist somit essentiell für die menschliche Entwicklung und kann ausserdem ein Schlüsselelement bei der Lösung der grössten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sein, wie nachhaltige ökonomische Entwicklung, Armutsreduktion, Lebensmittelproduktion und -sicherheit, Gesundheitsfürsorge, Frieden und Sicherheit sowie Klimaschutz. Daher ist es eine zentrale Aufgabe der Gegenwart und Zukunft, eine bezahlbare, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung für alle Menschen zu gewährleisten, ohne die eigenen Lebensgrundlagen zu gefährden. Mit besonders hochgesteckten Zielen in den Bereichen CO2-Einsparung, Energieeffizienz, und dem Ausbau erneuerbarer Energien geriert sich die deutsche Politik gerne als Wegbereiter des globalen Klimaschutzes. Doch inwiefern ist diese Darstellung eigentlich gerechtfertigt? Ist Deutschland ein Musterland internationaler Energie- und Klimapolitik oder betritt Deutschland wieder einmal den viel beschworenen Sonderweg?

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.12.2019
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Berliner Kommentar zum Energierecht. Band 02
384,00 CHF *
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Der Kommentar behandelt das durch die Gesetzgebung des Jahres 2016 und den europäischen Energierechtsrahmen in vieler Hinsicht umgestaltete neue Energierecht. Angesichts der erneut gesteigerten Komplexität des Energierechts lässt sich die Stofffülle nur mit Hilfe eines sechsbändigen Grosskommentars angemessen bewältigen, um dem Nutzer des Kommentars einen vollständigen, präzisen und verlässlichen Überblick über die aktuellen Rechtsfragen anhand der Verwaltungspraxis, der Rechtsprechung und der Literatur zu geben. Die Kommentierungen sind von Wissenschaftlern und Praktikern aus Behörden, Unternehmen und Rechtsanwaltskanzleien unter der Leitung von Professor Säcker erarbeitet worden. Das Gesamtwerk wird im Jahr 2018 vorliegen. Während beim Energierecht vor 1998 das Ziel der Energieversorgungssicherheit mittels geschlossener Versorgungsgebiete und eines regionalen Verbunds von Erzeugung und Last absolute Priorität hatte, ist das neue Energierecht nicht nur dem Ziel der Versorgungssicherheit, sondern in gleicher Intensität auch dem Ziel des besseren Klimaschutzes durch CO2-Reduktion und der Bezahlbarkeit der Energie verpflichtet. Als Mittel zur Preisdämpfung hat das Energierecht die wettbewerbliche Marktöffnung durch Einführung einer Diskriminierungen verhindernden Zugangs- und Preisregulierung zum Ziel. Das ökologische Ziel, die Welt durch Klimaschutz lebenswert zu erhalten, ist erst in den letzten zehn Jahren in den Mittelpunkt des Energierechts getreten und relativiert die Erreichung der beiden anderen Ziele angesichts der hohen damit verbundenen Kosten, die von den Stromverbrauchern über die EEG-Umlage aufgebracht werden müssen. Ergänzend zur Selbstregulierung des Stromverbrauchs durch die Nutzer treten als neue Instrumente kapazitätsvorsorgende Massnahmen und die Steuerung der Nachfrage durch Abschaltregelungen, um in Zeiten reduzierter Erzeugung erneuerbarer Energien die Versorgungssicherheit im Kern sicherzustellen. Diese tripolare Zielsetzung des modernen Energierechts mit der zwangsläufigen wechselseitigen Abschwächung der drei Einzelziele gibt den zwei weiteren ergänzenden Zielsetzungen des Energierechts (vgl. 1 EnWG) nur instrumentellen Charakter. Energie muss möglichst effizient eingesetzt werden, um das Klima- und das Preisziel zu erreichen, und es bedarf zum Schutz des Verbrauchers eines verstärkten sektorspezifischen Verbraucherschutzrechts. Die 4. Auflage in 6 Bänden wird wie die Vorauflagen von Professor Dr. Dr. Dres. h.c. Franz Jürgen Säcker herausgegeben. Die einzelnen Vorschriften werden zusammen mit mehr als 50 Spezialisten aus Wissenschaft und Praxis umfassend und praxisnah erläutert. Band 2 kommentiert in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Ludwigs das deutsche und europäische Energieumwelt- und Energieeffizienzrecht sowie das Energieanlagenrecht und Gebäudeenergierecht.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.12.2019
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